D-Link AirPlus G DWL-630 unter Ubuntu 8.04 mit WPA benutzen

11 08 2008 18:53
Da meine alte PCMCIA-WLAN-Steckkarte den Geist aufgegeben hat, habe ich mir eine neue Steckkarte geholt.

Dieses Mal vom Hersteller D-Link.
Da ich dieses Mal keinen Wert mehr auf einen externen Antennenanschluss gelegt habe, habe ich mich für die AirPlus G DWL-630 (H/W Version: E2, F/W Version: 5.10) entschieden, da sie recht günstig ist und WPA/WPA2 bietet.

Mit meiner alten Karte konnte ich nur ein einziges Mal per NDISWrapper WPA unter Linux zum Laufen bringen. Damit ist jetzt Schluss !
Unter Ubuntu 8.04 funktioniert die Steckkarte mit WPA sofort nach dem Einstecken. Allein die Status-LEDs leuchten nicht so, wie sie eigentlich sollten. WPA2 habe ich bislang nicht ausprobiert, da unnötig. (Unter Windows soll sie es allerdings können.)

In der Hardwaredatenbank des ubuntuusers.de-Wiki steht die Karte noch nicht drin. Daher habe ich das hier einmal erwähnt.


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Wie schokokeks-Kunden ihren AVM-Router für DynDNS benutzen können

19 06 2008 12:23
Vielleicht ist meine Lösung nicht die Einzige, aber sie funktioniert und fiel mir spontan ein. Und zwar geht es darum, dass (bislang) die IP-Adresse einer Subdomain per schokokeks eigenem DynDNS-Dienst nur über die im Wiki beschriebenen Möglichkeiten aktualisiert werden kann, was wiederum den DynDNS-Client einer Fritz!Box von AVM aussperrt - zumindest den der Fritz!Box Fon WLAN 7050. (Vielleicht hat sich mit neueren Routern von AVM ja etwas geändert.)

Wer seinen Router nicht gemoddet hat, bleibt folgende Lösung, um seinem Router trotzdem die Arbeit machen zu lassen.

  • Telnet auf der Fritz!Box per Telefon aktivieren: #96*7*
  • Mittels Telnet auf dem Router einloggen und folgendes Skript erstellen:
cat >> /var/dyndns.sh << EOF
#!/bin/sh
while true; do
wget -q http://benutzername:passwort@dyndns-subdomain.domain.tld/
sleep 300
done
EOF
  • Skript ausführbar machen: chmod 700 /var/dyndns.sh
  • Skript starten und anschließend Telnet-Verbindung beenden. (Skript bleibt aktiv bis zum nächsten Reboot, kein nohup nötig.)

HTTPS funktioniert leider mit der limitierten Version von wget (Busybox) nicht. Den Timer von fünf Minuten (sleep 300) kann man natürlich nach eigenem Belieben verändern. Der Router wird auch vom Antwortverhalten nicht merklich langsamer.
Die erstellte Datei wird mit einem Neustart des Routers allerdings wieder gelöscht und ist somit keine permanente Änderung. Aber Neustarts des Routers kommen ja eigentlich nicht vor.
Die von wget erstellte Webseite wird bei jedem Aufruf überschrieben und schreibt somit /var nicht voll.
Vielleicht kann diese Information ja der ein oder andere schokokeks-Kunde gebrauchen (und ich brauche nicht noch einmal nachdenken, wenn doch mal ein Neustart notwendig sein sollte. :-D )


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Ubuntu 8.04 - Alternative Installations-CD macht Probleme

29 04 2008 19:39
Nachdem ich auf einem anderen PC die Wubi-Installation von Ubuntu 8.04 ausprobiert habe, habe ich jetzt das Upgrade von 7.10 auf 8.04 auf meinem eigenen Laptop vornehmen wollen.

Da dies seither fehlschlägt und nur in einem unbenutzbaren System endet, habe ich mich dieses Mal trotzdem nicht davon abhalten lassen und habe es erneut ausprobiert. Na ja, das Ergebnis war wie immer das gleiche: es läuft nichts mehr.

Weil ich damit als gebrandmarktes Kind gerechnet hatte, habe ich die Neuinstallation per CD beginnen wollen. Das stört mich auch nicht weiters, da ich Ubuntu bisher sowieso nicht wirklich benutzt habe, weil ich die Compex WL54G nicht mit WPA-Verschlüsselung zum Laufen bekomme. Ohne Netz habe ich relativ wenig Verwendung dafür.

Einmal hat es per NDISWrapper funktioniert. Nach einer halben Stunde surfen im Netz hat sich die Karte allerdings von alleine verabschiedet und seitdem lässt sich auch keine Verbindung mehr mittels dem NDISWrapper herstellen. (Unter Windows XP funktioniert die Steckkarte mit WPA einwandfrei.)

Also griff ich für die erneute Installation zur alternativen Installations-CD, damit ich gleich (!) ein zum Teil verschlüsseltes System aufsetzen kann. Nachdem sich dann das Partitionsprogramm reproduzierbar nach dem Einstellen der Keys aufhängt und ich momentan noch nicht weiß, wo ein passendes Logfile dazu rumfährt, habe ich  die Installation vorerst einmal zur Seite gelegt. Ich brauche sowieso noch eine neue WLAN-Karte, weil ich mich mit der Compex nicht mehr rumärgern will.
Ausgesucht habe ich mir hier eine D-Link DWL-G650 (nicht DWL-G650+). Die soll mit WPA unter Ubuntu funktionieren. Kann das jemand bestätigen ?

Eigentlich hatte ich gehofft, dass das Partitionsprogramm nichts verschlimmbessert hat, aber nach einem Neustart hatte ich dann erst einmal Pech: Grub hat es zerbröselt. Da ich Grub ohne ein funktionierendes Ubuntu-XP-Dualboot-System sowieso nicht brauche, habe ich alles wieder mit der Recovery-Konsole von XP in Ordnung gebracht.

Somit bootet eben vorerst nur ausschließlich Windows XP. Drum kümmern werde ich erst wieder nach dem Erwerb einer neuen WLAN-Steckkarte, die nachweislich WPA (oder gerne auch WPA2) unter Linux hinbekommt.

Anforderungen an die neue WLAN-Steckkarte:

  • Cardbus
  • WPA unter Windows/Linux
  • 802.11 b/g

Auf den Monitor-Mode, 802.11 a, n-Draft, Anschluss für externe Antenne und WPA2 verzichte ich gerne. Das interessiert mich erst wieder bei einem neuen Laptop.

Update: Ich habe die Finger doch nicht von Ubuntu lassen können und habe mir das Problem mit dem alternativen Installer nochmal genauer angeschaut und gelöst.

Der Installer bleibt immer bei 47% stehen, sobald man eine Swap-Partition in einem verschlüsselten Volume erstellt und dieses mit einem Zufallsschlüssel verschlüsseln lässt. Mit einem Passphrase ist es kein Problem.

Und weil das mit einem Passphrase kein Problem darstellt, beginnt man einfach die Installation genau so und ändert nach erfolgreicher Installation das in der Datei /etc/crypttab ab. Man kann natürlich die Swap-Partition für die Installation auch einfach gar nicht benutzen und spart sich so die Eingabe eines zweiten Passphrase. Ist letztendlich egal.

Was mich momentan noch sehr verwundert, ist die Tatsache, dass im Wiki AES-XTS-PLAIN als Cipher angepriesen wird. Den beherrscht die alternative Installations-CD allerdings noch gar nicht. Man muss später wieder alle Volumes erneut verschlüsseln, wenn man AES-XTS-PLAIN benutzen möchte.

Noch seltsamer wird es allerdings dann, wenn man es im Nachhinein tatsächlich mit AES-XTS-PLAIN "überarbeitet". Der Befehl "sudo dmsetup table" zeigt die Volumes als AES-CBC-PLAIN an. Das ist allerdings nicht Sinn und Zweck der Einrichtung von XTS.


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Ubuntu 8.04 - Wubi-Installation

26 04 2008 16:55
Auf dem Acer Aspire 7520G habe ich vorgestern einmal die Wubi-Installation von Ubuntu 8.04 ("Hardy Heron") ausprobiert. Lief an sich erstaunlicherweise ganz problemlos ab. Kleine Fehler gibt es aber noch überall.

Nur weil der Installer "deutsch" erkennt, heißt dies noch lange nicht, dass  nachher das Tastatur-Layout und die Zeitzone wirklich stimmen. Eine falsche Zeitzone bringt noch weitere Probleme mit sich: sudo verweigert seinen Dienst bis die Uhrzeit (also Zeitzone) angepasst wurde. Darauf kommt wahrscheinlich kein unwissender Neuling, der gerade von Windows umsteigt ...

Man muss also nach der Installation nochmal einiges überarbeiten. Wenn man in der sources.list in /etc/apt sowieso noch weitere Paketquellen freischalten will, so kann man gleich noch die mit "at" beginnenden URLs zu "de" abändern.

Wer nach der Installation einen komplett fertigen und vollständig laufenden 7520G erwarten, wird enttäuscht. Dies ist jedoch zu erwarten und liegt nicht an Ubuntu.

Was out-of-the-box nicht funktioniert:

  • integrierte Webcam
  • Atheros-WLAN-Interface
  • zusätzliche Tasten
  • Nvidia Geforce 8400M G Grafikkarte

Bislang noch ungetestet:

  • USB
  • Firewire

Was ich generell nicht ausprobieren kann, da der Laptop in der vorliegenden Unterversion  (302G16) nicht über die folgende Hardware verfügt:

  • Bluetooth
  • DVB-T Tuner
  • Multimedia-Fernbedienung

Da ich den integrierten Subwoofer generell für untauglich halte, werde ich mich hier zu einem (Nicht-)Funktionieren nicht äußern!

Die Grafikkarte startklar zu machen gestaltet sich im Nachhinein sehr einfach. Wer den grafischen Firlefanz von Compiz und Co. braucht, der kann dies danach auch noch problemlos anwerfen.

Der Atheros-Chipsatz macht allerdings größere Probleme. Selbst mit dem NDISWrapper ließ er sich nicht zur Arbeit überreden. Das wird mich noch etwas Zeit für die Recherche kosten.

Die Webcam weigert sich momentan auch noch standhaft, obwohl ich dafür schon einiges selbst kompiliert habe. Das wird ebenfalls noch etwas Zeit brauchen.

Mit out-of-the-box ist bei diesem Modell also bislang noch nichts.

Update: Die beiden Mikrofone sowie der Kartenleser funktionieren auch out-of-the-box. Als Hinweis: Das "Front-Mic" ist das Mikrofone neben der Webcam, das "Mic" ist die Mikrofonbuchse an der Vorderseite.
Die vier USB-Anschlüsse werden wahrscheinlich alle anständig funktionieren. Werde ich noch testen. Den Firewire-Anschluss kann ich mangels passender Hardware leider nicht testen.


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Es sind die kleinen Dinge ...

22 04 2008 03:20
... die mich stets an Linux stören. Entweder ist es ein Mix aus Englisch und Deutsch  in ein und der selben Applikation oder es gibt abgeschnittene Buttons oder der Text geht über den Button hinaus.

Oder es ist schlichtweg so etwas:


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Ubuntu 7.10 "Gutsy Gibbon": Framebuffer-Probleme gelöst

26 10 2007 22:35
Seit Ubuntu 7.10 "Gutsy Gibbon" scheint der Framebuffer für die Ausgabe unter der Konsole deaktiviert worden zu sein. Wohl aus Stabilitätsgründen.

Wenn jemand so wie ich mehr an der Konsole hängt als am grafischen Fenster-Firlefanz, der vermisst eine anständige Auflösung unter der Konsole.

Normalerweise gibt man jetzt seinem Bootmanager (hier: Grub) den Parameter "vga" gefolgt von einem dezimalen bzw. hexadezimalen Wert aus einer Tabelle für Auflösung vs. Farbtiefe mit. Sobald man dies aber unter Gutsy Gibbon macht, bleibt die Konsole schwarz. Nur der Cursor blinkt einsam auf jeder Konsole vor sich hin.

Nun folgt eine kurze Lösung, die sich bei zwei Schritten zwar auf meinen Laptop mit einer S3 Savage Grafikkarte bezieht, aber dennoch so allgemein gehalten ist, dass es auch sonst die Probleme lösen sollte.


"Ubuntu 7.10 "Gutsy Gibbon": Framebuffer-Probleme gelöst" vollständig lesen


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Samsung SGH-D600 unter Linux benutzen

19 10 2007 18:28
Vielleicht erinnert sich einer meiner Leser an meinen Erwerb des SGH-D600 von Samsung. Für die Benutzung unter Linux ist das Handy eine Katastrophe. Man kommt normalerweise nicht an das Telefonbuch ran oder den internen Speicher. Letzteres lässt sich über den kleinen Umweg über eine externe (!) microSD- bzw. TransFlash-Steckkarte bewerkstelligen.

Während der "Security Day"-Livestream heute nahezu ohne Unterbrechung bei mir auf dem Rechner lief, habe ich mich auf einem anderen Rechner um die Untersuchung der Daten auf dem Universal Serial Bus (USB) gekümmert, die zwischen besagtem Handy und der Original-Software von Samsung laufen. So wollte ich in Erfahrung bringen, wie man endlich eine Sychronisations- und Verwaltungssoftware für Linux entwickeln könnte, da das "Samsung PC Studio" auch nicht unter Wine läuft.

Letztendlich kann ich verkünden, dass das Schreiben einer solchen Software problemlos machbar ist, da (wie erwartet) nur AT-Kommandos zu Steuerung benutzt werden. Außerdem kann man direkt auf den internen Speicher zugreifen ohne erst eine microSD-Karte kaufen zu müssen. Einige AT-Kommandos ähneln auch stark denen von Nokia. (Wahrscheinlich ähneln sich die meisten Kommandos.)

Was ich auch bereits herausgefunden habe, ist, dass das Samsung-Handy zu jeder SMS die Rufnummer zum jeweiligen SMSC abspeichert - so zumindest meine Tests. Anhand dieser Telefonnummer lässt sich dann der Mobilfunkanbieter erkennen, so dass man weiß, zu wem man nun ausgiebig mit seiner vorhandenen Handy-Flatrate telefonieren kann oder eben auch nicht. (Da man Rufnummern zwischen Mobilfunkanbietern mitnehmen kann, kann man sich schon seit vielen Jahren nicht mehr auf die Netzkennung (0160, 0177, etc.) verlassen, um jemanden eindeutig einem Netz zuordnen zu können.)

Da ich das Samsung-Handy zwangsweise noch bis ca. Mai 2008 benutzen werde, kann es bei genug freier Zeit gut möglich sein, dass ich noch eine entsprechende Applikation (mit Ruby oder Python) für Linux aus dem Boden stampfen werde.


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