21
06
2008
02:29
Mal eine Frage an die Apotheker da draußen: inwieweit wäre ein offenes WLAN in einer Apotheke ein Datenschutz-Leck für Patienten und ihre Krankengeschichte ?
- Werden Rezepte eingescannt und auf Computern archiviert, welche dann vermutlich an diesem WLAN beteiligt sind ?
- Werden Rezepte digital an Krankenkassen oder an andere Institute per Internet übertragen ?
- Haben die Kassensysteme einen Netzwerk-Anschluss ?
- Werden Bestellungen in der Apotheke über das Internet abgewickelt ?
- Wie wahrscheinlich ist es, dass das WLAN zwar offen ist, aber ein VPN für die nötige Sicherheit sorgt ? Sprich: gibt es Standard-Prozeduren, die eine Apotheke bzgl. IT-Sicherheit erfüllen muss ?
Kommentare :
Noch keine Kommentare »
Kategorien : .datenschutz
Trackbacks :
Keine Trackbacks »
Tags für diesen Artikel:
wlan
20
12
2007
13:55
Ich musste es jetzt doch einmal selbst aufgreifen:
Kommentare :
Noch keine Kommentare »
Kategorien : .datenschutz
Trackbacks :
Keine Trackbacks »
18
12
2007
14:26
Pauschal gesagt: Ja, die T-Com macht es da einem leicht.
Wesentlich genauer gesagt: Die Mitarbeiter eines T-Punkts.
Wir haben uns dazu durchgerungen ein paar Euros im Monat bei unserem Telefon- und Internet-Anschluss zu sparen und haben uns daher letzte Woche für einen zweijährigen Vertrag mit der T-Com respektive T-Online (wie auch immer) entschieden.
Da wir sowieso bei der T-Com geblieben wären, kann man auch ruhig nochmal 10 EUR pro Monat sparen.
Was mich allerdings im T-Punkt nicht so begeistert hat, ist die Tatsache, dass ich unter Angabe unserer Telefonnummer den Auftrag dazu erteilen konnte. Ich wurde nicht nach meinem Ausweis gefragt. Das geht eigentlich nicht ! Außerdem habe ich den Auftrag nur mündlich erteilt und nichts unterschrieben, so dass man wenigstens anhand der Unterschrift auf irgendetwas schließen können.
Natürlich ist das kein Beinbruch, da man innerhalb von zwei Wochen als Privatkunde diese evtl. ungewünschte Aktion eines zum Spaßvogel veranlagten Mitmenschen rückgängig machen könnte, aber sicherlich sorgt diese Vorgehensweise auch dann und wann für Ärger, wenn man z.B. während dieser zwei Wochen gerade im Urlaub ist, etc.
Und Ärger muss nicht sein. Kostet nur Zeit und u.U. auch Geld. Daher fordere ich zur Vorbeugung eine Überprüfung des Personalausweises des Auftragstellers mit den Daten des Anschlussinhabers !
PS: Es scheint mir so als würden wir auch wieder neue Hardware zugesandt bekommen. Bald kann ich ein Lager voller SoHo-Router aufmachen ...
Kommentar :
1 Kommentar »
Kategorien : .datenschutz
Trackbacks :
Keine Trackbacks »
11
12
2007
17:58
Es wurden ja schon viele (abstruse) Ideen bzgl. des Bundestrojaners diskutiert. Dabei ging es u.a. auch um die On-the-fly-Veränderung von Downloads, um diese mit Schadcode, dem Bundestrojaner, zu infizieren.
Sofern dieser Eintrag nicht erfunden ist, wäre dies neues Futter für die Diskussion um den Bundestrojaner.
Kommentar :
1 Kommentar »
Kategorien : .datenschutz
Trackbacks :
Keine Trackbacks »
11
12
2007
10:47
Weil ich fast ein Jahr lang für die EDV des Online-Shops zuständig war und auch prädestiniert für solche Dinge bin (es wäre nicht das erste Mal, dass wegen mir jemand rechtlich belangt wird und deshalb auch aus seinem Arbeitsverhältnis entlassen wird), wurde ich gebeten mich darum zu kümmern.
Daher konnte ich gestern auch schon darüber schreiben.
Der Besuch bei der Bank Y hatte eine Fortsetzung. Normalerweise müssen Kontoinhaber und Kontonummer bei Lastschriften oder auch Überweisungen zusammengehören, da sonst keine (Ab)Buchung vorgenommen wird. Jedoch scheinen gewisse Banken hin und wieder Probleme mit diesen Überprüfungen zu haben, so dass durchaus auch einmal eine Buchung (oder eben hier gleich drei (an unterschiedlichen Tagen)) getätigt wird, obwohl es nicht in Ordnung wäre.
Die Bank verfügt über eine etwas detailreichere Form des eigenen Kontoauszugs. Auf diesem steht dann auch der vermeintliche Kontoinhaber drauf, was bei dem eigenen Kontoauszug natürlich klar ist und deshalb nicht pro Posten erwähnt wird.
Da dies, wie man sieht, aber nicht immer so eine klare Sache ist wenn die Überprüfungen versagen, ist es aber schon eine gute Idee seitens der Bank. Aus irgendeinem Grund hat Mr. X bei der Übernahme der Bankverbindung den Kontoinhaber verändert und seinen eigenen benutzt. Wie ich gelesen habe, muss der Kontoinhaber nicht gleich dem Namen sein, der den Amazon-Account angelegt hat. Es besteht also kein Grund diesen zu ändern.
Amazon hatte sich gestern Abend auch nicht mehr wirklich zu etwas bewegen lassen. Jetzt aber mit Vor- und Nachnamen in der Hand geht plötzlich mehr. Total unsinnig, schließlich weiß Amazon a) die Anschrift und gegebenenfalls eine abweichende Lieferanschrift und b) die IP-Adresse.
Gut, Pakete lassen sich abfangen und somit mag die Adresse gar nicht stimmen. Auch IP-Adressen lassen sich problemlos über TOR oder offene WLANs, etc. "spoofen".
"Erwischt" vollständig lesen
Kommentare :
Noch keine Kommentare »
Kategorien : .datenschutz
Trackbacks :
Keine Trackbacks »
Tags für diesen Artikel:
web
10
12
2007
20:36
Mal eine kleine, echte Story von heute Nachmittag:
Gegeben sei ein Online-Shop mit Bankverbindung im Impressum (nicht unbedingt unüblich).
Der Betreiber des Online-Shops geht Kontoauszüge ausdrucken. Mehrere Posten von Amazon befinden sich auf dem Ausdruck. Zwei Belastungen (zusammen ca. 500 EUR), eine geringe (< 10 EUR) Gutschrift.
Zu dumm nur, dass niemand, der mit dem Online-Shop zu tun hat, diese Bankdaten bei Amazon hinterlegt hat. Es existiert auch sonst keine Amazon-Account zu diesem Online-Shop.
Folglich hat sich irgendwer die Bankverbindung aus dem besagten Impressum geholt und diese als seine eigene eingetragen und fröhlich bei Amazon eingekauft.
Erfolgte Gegenmaßnahmen:
Stornierung der Abbuchungen bei der Bank sowie Anzeige gegen Unbekannt bei der Polizei.
Jetzt ist Amazon am Zug.
By the way: Auf die Nachfrage bei der Polizei, wie oft im Monat Internet-Straftaten gemeldet werden, winkte der Polizist nur ab. Es wären sehr viele, meistens geprellte eBay-Kunden - und das in einem Kaff Deutschlands ...
Kommentare :
Noch keine Kommentare »
Kategorien : .datenschutz
Trackbacks :
Keine Trackbacks »
Tags für diesen Artikel:
web
27
11
2007
15:40
Tja, nun war jemand anderes - und zwar der CCC - schneller als ich.
Vor ca. anderthalb Jahren habe ich die Idee gehabt bei EDEKA im Ort daheim einmal per falschem Fingerabdruck einkaufen zu gehen. (Also quasi nur mit dem falschen Finger von mir.)
Da ich seitdem aber nie ausreichend lang genug daheim war für solche Scherze, um dies auch einmal anständig ausprobieren zu können, ist es nun zu spät dafür:
Die Sendung heute Abend werde ich mir daher definitiv anschauen.
Update: Wer hat alles den Herrn vom CCC erkannt ? 
Kommentare :
Noch keine Kommentare »
Kategorien : .datenschutz
Trackbacks :
Keine Trackbacks »