Tipps & Tricks für den werdenden Aquarianer
02 05 2008 02:13(Von Zeit zu Zeit wird mir bzw. uns sicherlich noch das ein oder andere einfallen.)
Und nun zu meinen (unsortierten) Tipps & Tricks:
- Nur Fangnetze mit Griffen aus Plastik kaufen. Die Griffe aus Draht rosten bereits innerhalb weniger Tage.
- Nicht an einer CO2-Anlage sparen. Bio-CO2 sind preislich auf längere Sicht nicht zu empfehlen. Außerdem können Bio-CO2-Anlagen nachts nicht abgeschalten werden, was die Auswahl an einpflanzenbaren Pflanzen auf Grund ihrer Empfindlichkeit einschränkt.
- Neue Pflanzen stets gründlich abspülen, damit keine unerwünschten Schnecken und Schneckenlaich ins Becken gelangen können. Dies kann durchaus zu einer Plage werden.
- Keine Schneckenfallen verwenden. Meist verfangen sich auch Fische in ihnen. Kleine Schnecken lassen sich damit meist sowieso nicht fangen. Wenn vom restlichen Besatz her möglich Schneckenfressende Schnecken oder Fische kaufen.
- Probleme mit Algen lassen sich eigentlich nicht mit Chemie bekämpfen. Zudem bekämpft man so auch nur das Symptome und nicht die Ursache. Häufigere Wasserwechsel, schnell wachsende Pflanzen und zuvor von CO2 helfen hier mehr gegen Algenwuchs. Auch eine künstliche "Gewitterpause" der Beleuchtung nach fünf Stunden Helligkeit für die Dauer von zwei bis drei Stunden kann hier Abhilfe schaffen. Wenn es das Becken noch nicht allzu sehr erwischt hat, kann auch Easylife Profito, ein Dünger, helfen. Hierbei muss man sich aber genaustens an die Anleitung zur Dosierung halten. Eine Besserung stellt sich bereits nach ca. zwei bis drei Tagen ein. Das Mittel wurde von mir getestet und verrichtet anstandslos seinen Dienst. Man kann den Pflanzen fast beim Wachsen zusehen. Es ist aber nur ein Zusatzdünger. Normaler Dünger, welcher wöchentlich ins Wasser gegeben wird, ist trotzdem notwendig. Veralgte Pflanzen(teile) entfernt man besser dennoch aus dem Becken. Notfalls Steine, Wurzeln und Dekoration abkochen.
- Stets ein schnell aufstellbares Zweitbecken für den Notfall (Krankheit, Aufzucht) parat haben. Ein 30 Liter Becken reicht hier vollkommen. Kleiner gibt es auch zu kaufen, aber meist fehlt dann ein Filter, Heizstab, etc. Dies lohnt sich dann meist preislich nicht mehr.
- Nicht am Platz im Aquarium sparen. Umso größer, desto besser. Das Wasser wird dadurch nicht nur stabiler, sondern man gibt den Fischen auch mehr Platz zur Bewegung. Jeder Student lernt irgendwann m² zu schätzen. Gönnen sie dies auch ihren Haustieren - also auch Fischen.
- Die Mindestschwarmgröße einer Fischart ist möglichst einzuhalten. Wenn z.B. von 10 Neons geredet wird, dann heißt das nicht vier, sondern 10. Das gleiche gilt für Pärchenbildung bzw. Artenbesatz.
- Möglichst für viel Abwechslung beim Futter (Trockenfutter, Lebendfutter, etc.) sorgen.
- Heizstab: ein Heizstab oder je nach Beckengröße auch mehrere davon, sind nicht unbedingt nötig. Hierfür entscheidend ist die Raumtemperatur an heißen Tagen im Sommer sowie an kälteren im Winter. Im Winter läuft üblicherweise die Raumheizung und sorgt so mehr oder weniger für einen Ausgleich der Temperatur gegenüber der nicht so kalten Jahreszeit. Bei uns arbeitet niemals ein Heizstab, da die Wassertemperatur meist um 26°C liegt, was für unsere Fische optimal ist. Im Winter brauchen wir auch keinen Heizstab, da die Raumtemperatur tatsächlich für einen Ausgleich sorgt. Im heißen Sommer ist es sogar eher so, dass man über eine zusätzliche Belüftung nachdenken muss. Ein Heizstab gehört aber normalerweise zum Standardlieferumfang eines neuen Aquariums. Eigenes Testen der Wassertemperatur hilft hier weiter.
- Aquarien, die oben offen sind und so ihre Beleuchtung von der Decke hängend bekommen, haben natürlich eine bessere Luftzirkulation, so dass sich das Aquarium im Sommer weniger aufheizt als wenn das Becken eine Abdeckung mit integrierten T5/T8-Röhren hat.
- Oft heißt es, dass man Fische nach und nach einsetzen soll. Andererseits bilden Fische mit der Zeit ihr Revier und wenn man nun nachträglich verschiedene Fischarten einsetzt, so kann dies untereinander auch zu mehr Stress führen.
Mehr Tipps & Tricks nach dem Klick auf den Link unten. Das wird mir hier auf der Übersichtsseite sonst zu lang. ![]()
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als letzter Ausweg nur noch die Wiederbelebung der alten Kamera von Medion, die sich in letzter Zeit zum wahren Problemkind (Stromverbrauch, Software-Bugs, etc.) entwickelt hat. Die Bildqualität ist zwar ebenfalls nicht berauschend, aber immerhin noch besser als beim Samsung-Handy.





