Truecrypt 5.0 ist fertig

06 02 2008 06:09
Seit wenigen Minuten ist Truecrypt 5.0 draußen und wird bereits schon von mir in einer VM mit Microsoft Windows XP Home ausprobiert.

Truecrypt 5.0 bietet die folgenden Features:

  • Pre-boot Authentifizierung und Voll-Systemverschlüsselung für viele Windows-Betriebssysteme.
  • Version für Mac OS X (Leopard/Tiger @ Intel/PowerPC).
  • GUI für Linux-Version von Truecrypt.
  • Beschleunigter Lese- und Schreibzugriff.
  • XTS-Mode anstatt LRW (LRW weiterhin für alte Volumes möglich).
  • SHA-512 anstatt SHA-1 (SHA-1 weiterhin für alte Volumes möglich).
  • Linux-Version nun unabhängig von Kernel-Änderungen
  • Weitere kleine Verbesserungen.

Nach dem Lesen der überarbeiteten Dokumentation scheint bislang kein Bootmanager im MBR unterstützt zu werden.

Quellcode für die Mac OS X Version ist momentan noch keiner hinterlegt. Sämtliche Language Packs sind natürlich noch nicht an die neue Version angepasst.

More to come ...

Update: Für die Verschlüsselung der Systempartition lässt sich jeder Verschlüsselungsalgorithmus (auch in Kombination) benutzen. Es steht jedoch nur RIPEMD160 als Hash-Funktion zur Verfügung.
Was sehr lobenswert ist, ist, dass der Benutzer durch vieles Nachfragen und Bestätigen kaum mehr Flüchtigkeitsfehler beim Hantieren mit Partitionen und Festplatten machen dürfte.
Der Zwang zur Erstellung einer Notfall-Boot-CD ist ebenfalls gut. Leider wird kein "cdrecord" o.ä. mitgeliefert.
Eine Multi-Boot-Installation wird in einem gewissen Rahmen auch direkt unterstützt. Hoffentlich gibt es aber bald einen Patch für Grub (wie z.B. beim ATA Security Feature Set), damit man anständig andere Partitionen booten kann. Je nach Partitions- und Betriebssystemorganisation muss man sonst wahrscheinlich (teilweise) Umwege über den Windows-eigenen Bootmanager gehen.

Update 2: Außerdem bietet TrueCrypt 5.0 ein Wiping-Feature beim Erstellen von Volumes. Die Systempartition kann während des laufenden Betriebs verschlüsselt werden. Diese Prozedur kann zu jeder Zeit unterbrochen und anschließend irgendwann wieder aufgenommen werden.

Update 3: Der Ruhezustandsmodus funktioniert nach der Verschlüsselung der Systempartition, welche nur für Windows-basierende Betriebssysteme zur Verfügung steht, nicht mehr. Der Ruhezustand wird unter den Energieoptionen zwar weiterhin als aktiviert angezeigt, aber der Aufruf des Ruhezustands wird von Truecrypt erfolgreich unterbunden. (Allerdings hätte ich mir noch eine "kosmetische" Korrektur der Anzeige unter den Energieoptionen gewünscht.)

Update 4: Wenn man beispielsweise unter Linux versucht eine verschlüsselte Systempartition eines Windows-Betriebssystems zu mounten, schlägt dies leider fehl. Außerdem ist die GUI der Linux-Version momentan nur auf Englisch verfügbar (unabhängig von irgendwelchen Language Packs).

Update 5: Die Linux-Version ist nur noch eine GUI und enthält keinen Möglichkeit mehr, um per Konsole bedient zu werden. Das ist allerdings ziemlich unschön und gehört dringendst nachgebessert.


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TrueCrypt in neuer Version

21 03 2007 01:30
Seit vorgestern gibt es, wie erwartet, eine neue Version von TrueCrypt zum Download. Das Open Source-Verschlüsselungstool bietet aber leider in der neusten Version, keine besonders große Anzahl an neuen Features, die man als unbedingt notwendig betrachten müsste.

Die Version für Mac OS X lässt leider immer noch auf sich warten, wie die TrueCrypt API und RAW-Support für CDs / DVDs.

TrueCrypt ist soweit die einzige sehr brauchbare Lösung, die problemlosen Dateiaustausch in verschlüsselter Form über Partitionen bzw. Container in Cross-Plattform-Umgebungen erlaubt. Wenn Mac OS X endlich dazu stoßen würde, würde das Gesamtbild abgerundeter wirken. Wie es sich mit TrueCrypt und bspw. FreeBSD verhält, weiß ich nicht. Aber wahrscheinlich lässt sich TrueCrypt dort recht leicht zur Zusammenarbeit überreden.

In Hinblick auf die Sicherheit von TrueCrypt gibt es ebenfalls nichts über Änderungen zu berichten, was in diesem Fall natürlich sehr positiv ist. Lediglich einige übliche Verschlüsselungsalgorithmen, wie z.B. Blowfish und 3DES, wurden entfernt. Volumes, die diese Algorithmen bisher verwenden, können noch immer mit der neuen Version von TrueCrypt gemountet werden. Allerdings können mit der Version 4.3 keinen neuen Volumes mehr mit diesen Algorithmen erstellt werden.
Die meisten Neuerungen, die die neue Version betreffen, sind zumeist Anpassungen an Windows Vista von Microsoft.

Weitere Informationen zur neuen Version findet man auf der offiziellen Webseite.


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M-Audio Conectiv & Torq Testbericht

19 11 2006 19:13
Eigentlich wollte ich den Testbericht schon früher veröffentlichen, aber ich kam dann doch noch nicht zum Inhalt schreiben. Jetzt habe ich es aber endlich einmal geschafft.

Über die Hardware, sprich: über das M-Audio Conectiv, möchte ich eigentlich gar nicht viel sagen, da es nichts daran auszusetzen gibt. Die Klangqualität der Hardware ist subjektiv gesehen sehr gut. Objektiv kann ich das Dank fehlendem Mess-Equipment allerdings nicht selber genau beurteilen, aber dafür gibt es im Internet schon genug andere (private) Webseiten, die mit entsprechenden eigenen Nachmessungen aufwarten. Gegen die verwendeten Timecode-Vinyls bzw. -CDs kann man auch nichts sagen. Es wird das Ms Pinky Verfahren verwendet.

Jetzt aber zum eigentlich Teil des Testberichtes: Torq.

Eigentlich hätte ich gedacht, dass Version 1.00 nicht wirklich stabil und schnell ist und viele Kinderkrankheiten mit sich bringen würde und dafür umso weniger Features. Aber das stimmt absolut nicht. Es gibt zwar schon ein Update für Torq auf Version 1.01, welches auch einige kleine Bugs behebt, aber große Schnitzer gibt es bislang nicht zu beheben.

Das soll allerdings nicht bedeuten, dass ich nicht schon eine eigene Wunschliste für die nächste Version von Torq hätte. Einige Features, die ich mir noch wünsche, sind sicherlich schon bei der Konkurrenz Native Instruments & Stanton schon zu finden, aber es sollte kein Problem darstellen die meisten von ihnen zu integrieren.

Was z.B. fehlt, ist ein 4 Band-EQ und eine Beschreibung dazu, wie und wo der EQ eingreift (Frequenz und Q).
Abgesehen davon wäre eine Autogain-Funktion von Traktor DJ Studio 2/3 ebenfalls nicht verkehrt.

Vermissen tue ich auch eine Übersicht über die Zuweisung seiner MIDI-Controller und Tasten zu Funktionen im Programm sowie ein Speichern/Laden-Dialog. Es wird zwar automatisch behalten, aber wenn man einmal die Einstellungen sichern möchte oder auf einen anderen PC übertragen will, dann klappt das zumindest nicht auf eine ganz einfache Tour (oder ich war blind).

Was nicht besonders schlimm ist, aber dennoch toll, wenn die Funktion des Audio-Streamings (z.B. SHOUTcast) vorhanden wäre, so dass Zuhörer aus dem Netz teil daran haben könnten ohne auf weitere Software setzen zu müssen. Natürlich kann das durchaus auch Probleme mit der GEMA hervorrufen, aber das Benutzen der Funktion bleibt ja jedem selbst überlassen.

Leider läßt sich der interne Mixer von Torq nicht ausblenden. Ausblenden läßt sich bei Torq zwar auch recht viel, aber noch nicht so umfangreich wie beim Traktor DJ Studio. Wer nämlich einen externen DJ-Mixer benutzt, der verzichtet aller Wahrscheinlichkeit nach völlig auf den internen Mixer, obwohl sich natürlich der Einsatz beider kombinieren ließe. Ob das natürlich eine gute Idee ist, sei dahin gestellt. Zumindest könnte man durch das Ausblenden des internen Mixers viel Platz für die Datenbank-Ansicht schaffen.


"M-Audio Conectiv & Torq Testbericht" vollständig lesen


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M-Audio Conectiv & Torq bestellt

24 10 2006 17:32
Ich habe mir eben Conectiv mit der Software Torq inkl. zwei Timecode-Vinyls und zwei Timecode-CDs bestellt.
Erwarten tue ich das digitale DJ-System noch diese Woche.

Conectiv ist ein 4x4 USB 1.1 Audio-Interface in DAT-Rekorder Qualität, was durchaus ausreichend ist, auch wenn im professionellen Bereich höhere Werte verarbeitet werden. Für Deejaying ist das weit mehr als nur "ausreichend" zu betrachten.

Conectiv besitzt vier Cinch-Eingänge, die sich zwischen Phono- und CD-Pegel umschalten lassen. Zudem steht noch eine Klinkenbuchse für ein Mikrophone (6,3 mm, Mono) zur Verfügung. Der Kopfhörerausgang ist ebenfalls, wie üblich, mit einer Klinkenbuchse (6,3 mm, Stereo) versehen. Strom bezieht das Gerät direkt über den USB-Port, kann aber mittels optionalen Netzteil ebenfalls betrieben werden, was den Vorteil hat, dass man immer noch weiterarbeiten kann, auch wenn der Laptop sich verabschiedet hat.

Die Mixing-Software Torq, für die bereits ein Update online bei M-Audio bereitsteht, unterstützt die Dateiformate MP3, AIFF, WAV, WMA und AAC und ist für MS-Windows XP (SP2) und Mac Os X 10.3.9 / 10.4.7 verfügbar.

Ich bin sehr gespannt ...


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Der Apple fällt nicht weit vom Stamm

06 04 2006 16:59
Seit gestern ist es offiziell: Apple hat nichts gegen Microsoft Windows (XP) auf Apple-Hardware. Nein, sie unterstützen das Fremd-OS sogar ein wenig.

Bislang mußte man sein Windows XP nach einer Anleitung von findigen Tüftlern von onmac auf seiner Apple-Hardware installieren. Seit gestern bietet dafür aber Apple offizielle Hilfe an in Form eines ca. 80 MB großen "Boot Camp". Neben Hilfe zur Partitionierung und einem Bootmanager gibt es auch ein Treiber-Paket, welches XP etwas bei der Apple-Hardware unter die Arme greifen soll. Dies gibt es bei der Anleitung nicht zu finden.

Möglich ist dies überhaupt erst geworden, da Apple sich von IBMs PowerPC-Architektur (z.B. G5) verabschiedet und sich der im sonstigen PC-Sektor üblichen Intel-Architektur verschrieben hat.


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