Heute häuft es sich ja richtig mit den Einträgen zur Unsicherheit von Webbrowsern ...
Das nächste, was ich entdeckt habe, ist, dass Firefox-Benutzer, die die Extension "FasterFox" installiert haben, um sich mittels Prefetching von statischen Webseiten einen Geschwindigkeitsvorteil zu sichern, leichter bei XSA-Angriffen über das Ohr gehauen werden können, als Firefox-Benutzer, die auf "FasterFox" verzichten.
Um in beispielsweise einem Forum jemanden mittels Phishing über das Ohr zu hauen, verwendet man sonst üblicherweise HTML oder BBCode, um ein (nicht existentes) Bild in den eigenen Beitrag einzubinden. Das Verzeichnis, wo das (nicht existente) Bild liegt, wird zudem mit HTTP-Auth abgesichert.
Falls nun in einem Forum zur Absicherung HTML-Quellcode bzw. BBCode zur Einbettung von Grafiken deaktiviert wurde, ist dieser Angriff nicht möglich. Wer jedoch die Extension "FasterFox" installiert hat, der kann hier dennoch Opfer eines Phishing-Angriffs werden.
Wenn der Angreifer in dem Forum Links direkt eingeben kann (z.B. über BBCode) oder reiner Text auf gültige URLs automatisch geparst wird, der bekommt diese Links dank besagter Extension im Voraus geladen. Die Folge davon ist, dass sich nur beim Besuch einer solchen Webseite mit einem Link auf einen Bereich, geschützt durch HTTP-Auth, im Firefox der übliche HTTP-Auth Dialog erscheint und um Eingabe der Logindaten bittet.
Wer dies mit installierter "FasterFox"-Extension ausprobieren möchte, der klickt bitte einmal hier: http://ha.ckers.org/blog/20070608/cross-domain-basic-auth-phishing-tactics/
(Dies funktioniert ebenfalls nur für kurze Zeit, da ich bald die .htaccess-Datei von testing.bitsploit.de wieder entfernen werde.)
Update: RSnake fand es auch eine Erwähnung wert.